Wieder in Deutschland

Sonntag, 15.09.2013

Hallo!
Mittlerweile bin ich wieder gut in Deutschland gelandet und meine 56 Stunden Horrorrückreise habe ich erstaunlich gut überstanden. Nach so langer Zeit war es dann irgendwie auch ganz schön Familie und Freunde mal wieder zu sehen und den deutschen Komfort zu genießen.Leckeres Essen, eine warme Dusche - was will man mehr. Nach 2 Monaten Peru weiß man die kleinen Dinge im Leben wieder zuschätzen.

Danke an alle die meine Blog verfolgt haben, bis zum nächsten Auslandsabenteuer!

Arequipa

Donnerstag, 12.09.2013
Hallo!
Gestern konnte ich zum ersten Mal seit gefühlten 2 Wochen wieder in einem vernünftigen Bett mehr als 5 Stunden schlafen. Das musste ich natürlich ausnutzen. Und so begann mein Tag in Arequipa ziemlich entspannt um 8.30 Uhr mit dem üblichen peruanischen "Brötchen" und Marmelade als Frühstück, das man in so ziemlich jeden Hostel und bei jeder Tour bekommt. Danach habe ich erstmal die wunderbare, dauerhaft warme Dusche genossen, vermutlich das letzte Mal bevor ich nach Hause komme. Pünktlich um 10 Uhr wurde dann ausgecheckt. Meine Sachen durft ich glücklicherweise im Hostel lassen und so ging es dann mit leichtem Gepäck weiter die bekannte, weiße Altstadt von Arequipa anschauen. Die Altstadt mit ihrem schönen Kolonialbauten und den vielen Kirchen ist wirklich sehenswert. Besonders die Kathedrale und die Plaza de Armas sind beeindruckend. Ein wenig störend sind nur die in allen Großstädten Perus allgegenwärtigen Taxis, die fast durchgehend zu hupen scheinen. Gegen 13 Uhr wieder zurück im Hostel gab es die in letzter Zeit typische Instantsuppe als Mittagessen, bevor es dann um 14 Uhr mit dem Taxi für 6 Soles zum Terminal Terrestre ging. Dort sollte eigentlich um 15 Uhr der Bus nach Lima abfahren, aber leider hat sich das Ganze bis 16 Uhr verzögert. Immerhin durfte ich in einer Art Vip-Lounge mit gratis Cola, Tee und Kaffee warten. Nur WLAN gab es erst im Bus. Dort hatte ich dann einen super bequemen Sitz in der ersten Reihe im 2. Stock direkt über dem Fahrer mit super Blick. Mein Sitznachbar war auch nett und vor allem total gesprächig, so dass ich gleich auch noch ein bisschen Spanisch üben konnte. Und wir konnten uns tatsächlich einigermaßen unterhalten. Gegen 10 Uhr am nächsten Morgen waren wir dann am Oltursa Terminal in Lima. Ich habe tatsächlich fast die ganze Nacht geschlafen, die Busse in Peru sind einfach klasse und eine gute Alternative zum Flugzeug. Nach einer überraschend teueren (50 Soles), einstündiger Taxifahrt war ich dann am Flughafen, wo ich dann bis abends um 19.45 Uhr warten durfte. Das Problem war vor allem, dass es nur 2 Iberia Flüge von Lima aus gibt und die sind beide abends. Das heißt ich die Schalter von Iberia wurde erst um 15.30 Uhr geöffnet, so dass ich den ganzen Tag mit meinem dicken Koffer durch die Gegend rennen musste. Viel konnte ich also nicht machen. Jetzt sitze ich grade im Flugzeug und wir sind kurz vor dem Landeanflug auf Madrid. Der Flug war bisher sehr entspannt, das vegetarische Essen ist echt lecker, bis auf die Tatsache, dass mein Sitznachbar Muffin zum Frühstück hatte und ich stattdessen eine Mandarine bekommen habe -.- Wie unfair. In Madrid darf ich dann nochmal 5 Stunden auf meinen Anschlussflug warten, bevor es dann endgültig nach Hause geht. Aber wie ich auf dem Hinflug schon gesehen habe ist der Duty-free Bereich ähnlich schön wie in Lima und hoffentlich gibt es WLAN.

Colca Canon

Dienstag, 10.09.2013
Hola!
Nachdem ich gestern Abend dann gegen 10 Uhr endlich in meinem Hostel in Arequipa angekommen bin, ging es heute morgen um kurz vor 3 Uhr auch schon weiter in Richtung Colca Canon, dem zweit tiefsten Canon der Welt. Von meinem Hostel aus ging es erstmal nach Chivay, der Hauptstadt des Colca Canon, wo wir dann um 6 Uhr gefrühstückt haben. Es gab sogar Kaffee. Anschließend mussten wir uns für 70 Soles das Ticket für den Colca Canon kaufen, bevor es mit einem kurzen Zwischenstop bei einer kleinen Kirche zum Hauptziel dieses Ausfluges ging: Dem Cruz de Condor. Einer hoch über dem Canon liegenden Aussichtsplattform von der aus man fliegende Condore beobachten kann, in freier Wildbahn. Und tatsächlich als wir gegen kurz nach 9 Uhr dort ankamen konnten wir nach kurzer Wartezeit 4 Condore sehen. Zusammen mit der einmaligen Landschaft einfach atemberaubend schön. Nach einer guten Stunde der Condor-Beobachtung ging es dann mit ein paar kurzen Stops an schönen Aussichtspunkten zurück in Richtung Chivay. Gegen 13 Uhr stand noch der Besuch von heißen Quellen auf dem Programm, den ich allerding gegen eine Mittagspause auf einem Felsen im Fluss eingetauscht habe. Das Wasser für die Füße war zwar kalt, aber dafür war ich alleine und konnte den wunderschönen Ausblick ohne andere Touristen genießen. Das anschließende Mittagessen für stolze 25 Soles habe ich mir gespart und bin stattdessen ein bisschen durch Chivay gelaufen, keine wirklich schöne Stadt, aber man konnte sich 1 Stunde beschäftigen. Auf der Rückfahrt fuhren wir durch einen Nationalpark, in dem wir Lamas, Alpakas und Vicunas beobachten konnten. Gegen 18 Uhr war ich dann mal wieder erschöpft, aber glücklich in meinem schönen Hostel. Der Ausflug ist es auf jedenfall wert so früh aufzustehen...

Abschied

Dienstag, 10.09.2013

Hi!
Heute morgen musste ich wiedermal feststellen, dass mein Magen und ich uns im Bezug auf Straßenessen nicht mehr einig werden. Ich finde Straßenessen echt super lecker und billig, aber mein Magen sieht das anscheinend anders. Naja für Picarones lohnt sich auch das... Und als wäre das nicht schon genug Mist an einem Morgen, musste ich mich danach auch noch von Oliver und Sophia verabschieden für die es weiter nach La Paz ging. Ich wäre so gerne mitgekommen, langsam bereue ich, dass ich mich gegen ein Gapyear entschieden habe. Für mich ging es dann immer noch mit Magenproblem gegen 7 Uhr (bolivianische Zeit) weiter nach Kasani, wo ich dann feststellen musste, dass die Grenze erst um 8 Uhr aufmacht. Also durfte ich erstmal eine knappe Stunde warten. Dann konnte ich endlich aus Bolivien ausreisen. Auf der anderen Seite des Marktes in Peru war es aber noch eine Stunde früher und da der Grenzbeamte auch noch eine halbe Stunde zu spät war musste ich da auch nochmal 1,5 Stunden warten. Als ich dann um 9.30 Uhr endlich ein Collectivo zurückgefunden hatte, war ich schon leicht genervt. Allein, krank und dann die Grenze - na toll. Aber immer hin wurde mein Magen, dank einem leckeren Medikamentencoctail zum Frühstück, langsam besser. In Puno angekommen habe ich mich dann auf die Suche nach einem Geldautomaten gemacht der meine EC-Karte akzeptiert, gar nicht so einfach, aber jetzt müsste das Geld ohne erneute Suche bis zum Ende reichen, auch wenn ich in Zukunft vermutlich lieber wieder in Restaurants esse, auch wenn das teuerer ist. Als ich dann endlich gegen 13.30 Uhr wieder im Hostel war, hatte ich keine Lust mir wie geplant noch ein bisschen die Stadt anzuschauen. Das was ich die Abende vorher gesehen habe muss reichen. Immer hin gibt es in dem Hostel ein, wenn auch etwas zu heiße, Dusche und WLAN. Insgesamt also eine entspannte Mittagspause bevor es dann um 14.15 Uhr mit dem Taxi für 3.50 Soles zum Busbahnhof ging. Jetzt sitze ich grade in einem weniger als halbvollen Luxusbus mit Wifi, der besser ausgestattet ist als die meisten deutschen Bus. Ich hab eine Decke und ein Kopfkissen und ich kann sogar meine Beine ausstrecken... Trotzdem ist die Stimmung heute nicht so toll.

Warten auf den Bus Mein Sitzplatz Der Blick aus dem Busfenster

Lago Titicaca: Copacabana und Isla del Sol (Bolivien)

Sonntag, 08.09.2013

Hallo!
Heute standen Copacabana und die Isla del Sol auf der bolivianischen Seite des Titicacasees auf dem Programm. Als ich heute um 6 Uhr aus meinem Hostel losgehen wollte stand ich erstmal vor dem Problem, dass die Hosteltür geschlossen war und ich nicht rauskam. Also musste ich den super netten Hostelbesitzer wachklingeln damit er mich rauslässt. Das tat mir furchtbar leid, aber ich hatte auch keine Lust zu warten, wenn ich schonmal so früh aufgestanden bin. Mit etwas Verzögerung ging es dann um 6.30 Uhr vom Terminal Zonal aus mit dem Collectivo nach Yunguyo für nur 8 Soles. Von da aus ging es zu Fuß weiter zur Grenze nach Kasani. An der Grenze war ein großer Markt und auf einmal war ich in Bolivien ohne es überhaupt bemerkt zu haben. Also bin ich zurück gegangen und habe das bolivianische Einreisebüro gefunden, wo mir gesagt wurde, dass ich noch weiter zurückgehen müsste um in Peru auszureisen. Ich hätte allerdings auch einfach ohne Visum weitergehen können, ich hatte allerdings ein bisschen Angst nicht wieder ausreisen zu können und so bin ich doch zurückgegangen. Nach der Grenze ging es dann weiter mit dem Collectivo für 5 Bolivianos nach Copacabana, wo ich mich zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr mit Sophia und Oliver treffen wollte, die heute mit dem Bus aus Cusco gekommen sind. Gegen kurz nach 9.30 Uhr war ich dann in Copacabana, so dass ich noch ein bisschen Zeit hatte mir den Ort anzuschauen. Die restliche Zeit bis gegen 12 Uhr (in Bolivien ist es eine Stunde später) habe ich dann auf der Plaza am Terminal Terrestre in der Sonne verbracht. Zusammen haben wir dann erstmal die Bootstour zur Isla del Sol für 25 Bolivianos gebucht, die um 13.30 Uhr losgehen sollte. Weil wir erst so spät wiederkommen sollten stand fest, dass ich diese Nacht wohl unfreiwillig würde in Copacabana bleiben müssen. Also haben wir uns erstmal ein Hostel gesucht, um dann innerhalb von 15 Minuten schnell was zu essen und dann mehr oder weniger pünktlich um 13.15 Uhr am Boot zu sein. Das Wetter war wie immer wunderschön und die Überfahrt entsprechend herrlich obwohl kein Platz mehr auf dem Sonnendeck war. In 1,5 Stunden ging es dann mit einer Tour für 20 Bolivianos über die Insel, der Blick über den Titicacasee war einfach unbeschreiblich. Um 16.30 Uhr ging es dann mit dem Boot in der langsam untergehenden Sonne zurück nach Copacabana. Dort sind wir dann noch hoch auf den Wallfahrtsberg über dem Hafen gewandert, wo wir uns den Sonnenuntergang angeschaut haben. Abendessen gab es dann auf dem Markt: Pikarones und Arroz con Huevo für 12 Bolivianos! Das wird mir zu Hause so fehlen, wie so vieles hier. Je näher der Heimfulg rückt, desto weniger möchte ich zurück...

Morgens um 6 in Puno Der Markt von Kasani Vamos a la playa Der Hafen von Copacabana Boot fahren Anlegen auf der Isla del Sol Der Hafen auf der Isla del Sol Der Blick von oben ... Fotopoint Wie gemalt... Rückfahrt Felsen und Wasser Auf den Sonnendeck den Abend genießen Zurück in Copacabana Copacabana von oben Sonnenuntergang auf dem Wallfahrtsberg Oben auf dem Berg Copacabana bei Nacht Abendessen

Lago Titicaca: Uros und Taquile

Samstag, 07.09.2013

Hey!
Heute stand eine Bootstour auf dem höchsten, schiffbaren See der Welt an - dem Titicacasee. Heute morgen um 6.45 Uhr ging es los mit dem Touristenbus in Richtung Hafen. Von meinem etwas höher gelegenen Hostel hat man schon einen beeindruckenden Blick über den See. Obwohl das Wort See dieses riesige Gewässer nicht richtig zu beschreiben vermag. Die Ausmaße sind einfach gigantisch und übertreffen alles was ich bisher an Seen gesehen habe. Vom Hafen aus ging es dann mit dem Boot zu den Uros, den schwimmenden Inseln. Diese sind aus einer besonderen Schilfart gemacht, die hier im See in Massen wächst. Auf den Inseln besteht einfach alles aus diesem Schilf, der Boden, die Häuser, die Boote, die Bänke... Es wird benutzt zum Feuer machen und den untern Teil kann man sogar essen, schmekt meiner Meinung nach irgendwie nach nichts, soll aber sehr gesund und gut für die Zähne sein. Nach dem Besuch der Uros ging es weiter mit unserem Motorboot in Richung Taquile. Die gut 2 Stunden Fahrtzeit habe ich größtenteils oben auf dem Boot in der strahlenden Sonne verbracht, der Fahrtwind war ein bisschen kalt, aber der Blick über diesen wahnsinns See war einfach traumhaft. In Taquile angekommen gab es erstmal eine kleine Wanderung hoch zur Plaza de Armas, die aber wieder beeindruckende Aussichten zu bieten hatte. Wenn man diesen See sieht kann man gar nicht glauben, dass das kein Meer sein soll. Mittag gegessen wurde dann auf einer malerischen Dachterrasse bevor es dann auf der anderen Seite der Insel wieder runter zum Boot ging. Die Rückfahrt mit der langsam sinkenden Sonne war wieder einfach herrlich. Gegen 17 Uhr waren wir dann wieder in Puno und ich beschloss auf den Rücktransport zum Hostel zu verzichten und stattdessen zu Fuß zu gehen, weil ich zum einen noch etwas von der Stadt sehen wollte und zum Anderen ohne hin noch einkaufen musste. Leider hatte ich keinen Stadtplan dabei und meine bisherigen Kenntnisse bezogen sich ausschließlich auf den Weg zur Calle de Lima, der Haupteinkaufsstraße. Und so kam es wie es kommen musste, ich hab mich erstmal verlaufen, aber kurz bevor ich dann nach einer Stunde entnervt aufgeben wollte habe ich den richtigen Weg doch noch gefunden und war dann kurz nach 18 Uhr müde wie immer im Hostel.

Mit dem Boot über den Titicacasee Einfach unbeschreiblich schön Die schwimmenden Inseln (Uros) Anlegen auf den Uros So wird hier gelebt... Eine Runde mit dem Schilfboot Ankunft auf Taquile Auf dem Weg den Berg hoch So weit weg von zuhause! Der Blick über den See - einfach traumhaft! Mittagessen!!! Und ich war wirklich da... Ohne Worte Auf dem Rückweg nach Puno Das Schilf für die Uros wird geerntet

Ruta del Sol

Freitag, 06.09.2013

Hi!
Heute hieß es endgültig Abschied nehmen von Cusco. Um 7.15 Uhr ging es mit dem Bus Richtung Puno mit Zwischenstop in Andahuaylillas, Raqchi, Sicuani, La Raya und Pucara. Das Gefühl als wir mit dem Bus dann aus Cusco raus gefahren sind, vorbei an San Jeronimo, am Mega und am Totta, das war schon merkwürdig. Eine Mischung aus Trauer, weil die schöne Zeit jetzt vorbei ist und gespannter Neugier auf die nächsten Stunden. Glücklicherweise war unser Guide Ephraim, die erste Stunde beinahe durchgehend am Reden, so dass ich mich darauf konzentrieren konnte zu versuchen seinen Ausführungen auch auf Spanisch zu folgen. Die Kirche in Andahuaylillas, die wir dann nach einer guten Stunde Fahrt erreicht haben, war wirklich wunderschön und wird nicht umsonst Sikstinische Kapelle der Anden genannt. Leider darf man dort keine Fotos machen. Gegen 10 Uhr haben wir dann Raqchi erreicht, die Überreste einer Inkasiedlung mit einem erstaunlich gut erhaltenen Tempel. Durchaus sehenswert, nach etlichen anderen Inkaruinen aber nicht mehr so besonders. Nach der Besichtigung gab es in einem 10 Minuten entfernten Restaurant Mittagessen, Buffet und das auch noch super lecker. Frisch gestärkt ging es dann mit dem Bus weiter nach La Raya, dem höchsten Punkt auf der Fahrt (4335m). Das Wetter war wieder mal herrlich und so entstanden dort oben ein paar eindrucksvolle Fotos. Letzter Stop auf der Rute ungefähr 2 Stunden vor Puno war Pucara. Ein Ort mit einem kleinen Inkamuseum, das wir natürlich besichtigt haben und einer Inkarunie, die man allerdings nur aus der Ferne betrachten durfte. Gegen 17 Uhr sind wir dann in Puno angekommen. Der Weg mit dem Bus runter ins Stadtzentrum bot einen einmaligen Blick über Puno und den Titicacasee mit der langsam untergehenden Sonne. Wirklich beeindruckend. Für 5 Soles ging es dann mit dem Taxi beladen wie ein Esel in das zum Glück vorher schon gebuchte Hostel. Der nette Taxifahrer hat mir außerdem gleich noch eine Inseltour für 35 Soles für morgen empfohlen, mal sehen wie das wird...

Die Kirche von Andahuayllas Inka Tempel La Raya Puno und der Titicacasee

Letzter Tag in Cusco: Tipon

Donnerstag, 05.09.2013
Hola!
Kaum zu glauben, aber war: Heute sind meine 2 Monate in Cusco schon um. Morgen geht es weiter nach Puno, anschließend noch nach Arequipa und in 1 Woche dann leider nach Hause. Am Anfang dachte ich immer 2 Monate sind eine lange Zeit und danach wirst du dich freuen endlich wieder nach Hause zu kommen, aber mittlerweile habe ich mich so gut eingelebt, ich verstehe mich super mit den Leuten, Cusco ist wunderschön und nach 2 stressigen Jahren ist die Freiheit einfach mal nichts tun zu müssen einfach unbeschreiblich schön. Aber da kann man leider nichts machen, nächste Semsterferien geht es definitv wieder irgendwo ins Ausland...
Zum Abschluss waren wir heute noch in Tipon, der letzten Inkaruine in der näheren Umgebung, die ich noch nicht gesehen hatte. Und auch das Wetter hat mir den Abschied nicht leichter gemacht - strahlender Sonnenschein und für Cusco unglaubliche Wärme. In Tipon haben wir uns also nach der Besichtigung nochmal in die Sonne gelegt und ein bisschen gechillt. Dann ging es zurück mit dem Bus in die Stadt hoch nach San Blas zu unserem Lieblingsbäcker mit den besten Schokocroissants, die ich je gegessen habe (für 2,50 Soles), die wir dann in der Sonne auf der Plaza San Blas genossen haben. Anschließend noch ein kleiner Abstecher zur Plaza und ein Abschiedsfoto gemacht, bevor es dann mit einem kurzen Stop am Supermarkt um Süßigkeiten zum Abschied für die Kinder zu kaufen ins Projekt. Der Abschied von den Kindern ist mir echt schwer gefallen, sie sind einfach alle so unglaublich süß und ich werde sie nie wieder sehen, kaum zu glauben. Nach dem ich jetzt schnell gepackt habe lassen wir den Abend heute vermutlich entspannt mit einem Film ausklingen.

Kreditkarte und Geldautomat

Mittwoch, 04.09.2013
Hallo!
Heute war eindeutig nicht mein Tag. Die oben genannte Kombi hört sich ja eigentlich noch nicht nach viel Ärger an - eigentlich. Wir wollten heute Vormittag eigentlich nach Tipon, die letzten Ruinen anschauen, vorher wollte ich noch kurz bei der Bank vorbei und Geld abheben. Es fing auch alles ganz normal an: Karte rein, PIN eingeben, Summe auswählen und dann... wurde erst alles rot und dann alles schwarz, dazu kamen die komischen Geräusche, die der Automat von sich gegeben hat. Und das Ding hatte immer noch meine Karte - Schock! Und dann kommt die nette Bedienung und erklärt mir, dass Automat und Karte kaputt sind und das ich die Karte erstmal nicht wieder haben kann und das kurz vor meiner geplanten einwöchigen Abschiedsreise durch Peru, besser geht es nicht. Auf Anraten von DKB habe ich die Karte dann erstmal sperren lassen, dazu war ein 30 minütiges Telefonat mit Visa in Amerika nötig, in dem der Mann alles was ich gesagt habe gefühlte 100 Mal wiederholt hat. Am Ende war ich 29 Soles ärmer, aber immer hin war die Karte schon mal gesperrt. Also mit dem Bus zurück nach Hause und sehen ob ich das Ding irgendwie wieder bekommen kann. Nach gut 1,5 Stunden in der Bank hielt ich meine Karte mit einem schicken Kratzer auf dem Magnetstreifen endlich wieder in den Händen. Der nette Herr meinte dazu sogar, dass ich sie mit etwas Glück noch benutzen kann. Aber so wie sich der Kratzer anfühlt glaube ich das eher weniger, aber testen kann ich das ja nicht mehr, die Karte ist ja gesperrt. Nach 4,5 Stunden war das Thema da mit erstmal weitgehend erledigt, die Frage war jetzt nur wie komme ich an Geld. Zum Glück habe ich noch meine normale EC-Karte dabei mit der ich zwar jetzt kostenpflichtig, aber immer hin, Geld abheben kann. Visa stellt für diese Fälle auch eine Art Notfallgeld vom eigenen Konto via Western Union zur Verfügung, dafür wäre aber wieder ein längeres Telefonat mit Visa in Amerika von Nöten, was mich im Endeffekt vermutlich auch nicht billiger kommen wird als direkt von der EC-Karte Geld abzuheben. Darum merke: Vertraue niemals einem peruanischen Geldautomat, auch wenn er in einer schicken Bank steht...

Tambo Machay und Puka Pukara

Mittwoch, 04.09.2013

Hi!
Montag morgen waren wir in Tambo Machay und Puka Pukara. Wie üblich natürlich morgens um 6 Uhr vor der Öffnung völlig umsonst und ganz allein. Tambo Machay war verglichen mit den übrigen Ruinen, die wir schon gesehen haben, relativ enttäuschend. Die heiligen Quellen der Inka, die angeblich ewige Schönheit und Jugend versprechen, waren dann doch eher kleine. Die "rote Festung" Puka Pukara war dagegen schon wieder beeindruckender, mit dem Blick über die Berge und der aufgehenden Sonne im Hintergrund war das Ganze einfach beeindruckend. Anschließend waren wir noch ein bisschen in der Stadt, die besten Schokocroissantes der Welt im strahlenden Sonnenschein auf der Plaza San Blas genießen und anschließend, nach einem kurzen Zwischenstop an der Avenida del Sol um einen weiteren USB-Stick für die unendlich vielen Fotos zu kaufen, noch ein bisschen am Qorincancha chillen. Das hatten wir uns aber nach der Wanderung zurück auch verdient. :D

Tambo Machay Puca Pucara Puca Pucara

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